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Der Zwiderwurz
mit einer seiner
heiter-krtischen
Betrachtungen.



 

Cheers

 

Das Ministerium für Prüderie und Political Correctness hat sich wieder für die gute Sache eingesetzt und großes Unrecht beseitigt. So verzichtet nun der deutsche Basketballclub Alba Berlin nach 25 Jahren künftig auf die Auftritte seiner Cheerleaderinnen (die „Alba Dancers“). Weil das Auftreten junger Frauen als attraktive Pausenfüller nicht mehr zeitgemäß sei, hieß es. Und weil Transport eines falschen Frauenbildes und Objektivierung von Frauen und blablabla.

 

Dass Cheerleading ein anerkannter Sport ist, anstrengend und trainingsintensiv, spielt dabei keine Rolle. Dass die Frauen das alles freiwillig machen, es ihnen Spaß macht, sie gerne ihr Können dem Publikum präsentieren, wurscht! „Es könnte ein falscher Eindruck entstehen …“, reicht in diesen Zeiten oft schon aus. „The Show must go on“, sangen schon Queen. Nur jetzt eben ohne die „Alba Dancers“, denn die wurden inzwischen aufgelöst.

 

Frauen dürfen heute (zumindest bei uns im Westen) alles tun, heißt es. Weibliches Empowerment. Zumindest solange sie etwas tun, was die „politisch Korrekten“ (PKs) und ihre „Social Justice Warriors“ (SJW) und auch der Gender-Feminismus gut finden.

 

Aber junge, hübsche, trainierte Frauen, die ihre Weiblichkeit zeigen, auch wenn in den Tanzsport eingebettet, das geht nun mal gar nicht mehr! Egal, ob sie das selber so wollen oder nicht. Sie wissen es einfach nicht besser, das wissen nur die PKs.

 

Nach den Nummerngirls beim Boxen, den Grid-Girls in der Formel 1 nun also die Cheerleaderinnen. Als nächstes sind wahrscheinlich die Beach-Volleyballerinen in ihren Bikinis dran. Die können sich schon mal warm anziehen (bzw. müssen es bald mal)!

 

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